Gestaltung einer Schlaraffenstadt

Fotos: Anisa Xhomaqi

Eine Stadt, die alle Nahrungsmittel ihrer Bewohner herstellt. – Was wird dort gegessen? Wo und wie wird das Essen produziert? Wer kümmert sich um die Herstellung? Und wie kommt das Essen zu den Bewohnern?

Über die Antworten dieser und vieler anderer Fragen zur Vision einer sich selbst mit Nahrungsmitteln versorgenden Stadt – einer Schlaraffenstadt – spekuliere ich im Rahmen meines Studiums im Studio 05 „Experimente zur Zukunft“. Ziel ist das Materialisieren, das Erfahrbarmachen möglicher Antworten mithilfe gestalterischer Werkzeuge, also zum Beispiel durch Modelle und Darstellungen der Objekte und Dienstleistungen, die in einer solchen Stadtgesellschaft entwickelt würden. Die Idee zur Vision ist entstanden aus der Unzufriedenheit mit den Auswirkungen der industriellen Nahrungsproduktion und dem Wunsch nach einer zeitgemäßen Alternative. Idealerweise wird das Ergebnis dieser Arbeit zu Diskussionen zwischen allen gesellschaftlichen Schichten anregen, um eine Meinung über die gemeinsame Zukunft der Nahrungsproduktion zu formen und den Blick für alternative Realitäten zu weiten.

Zur Recherche über urbane Anbaumethoden und wie sich eine Realität mit urbanen Farmen anfühlen könnte, habe ich unter anderem ein Praktikum in Amsterdam auf einer Aquaponik-Farm absolviert. Gegen Ende des letzten Jahres hat man mich Gebeten einen Artikel über meine Arbeit für den Blog des Ökorausch-Festivals zu verfassen: http://www.oekorausch.de/sabrinagrosskopp/. Der Artikel enthält Hintergrundwissen aus meiner Recherche mit Links zu spannenden Projekten aus dem Bereich Urban Farming und Bildern von Entwürfen. Viel Spaß beim Nachlesen!
Technische Besprechung mit Aquaponics-Kollegen bei Mediamatic in Amsterdam