Klimek, Bruno (Prof.)

_Szenische Ausbildung
_Dekan FB 3 | Darstellende Künste
_Fachbereich 3

_E-Mail: > bruno.klimek(at)folkwang-uni.de
_Tel.: +49 (0) 201_4903-117 (dienstlich)
_Tel.: +49 (0) 171-5167436 (privat)
_Raum: V 003

_Dekan FB 3 | Darstellende Künste

Lebenslauf

Geboren 1958 in Stuttgart. Aufgewachsen in Tübingen. 1977 Abitur.

1976-1979
am Zimmertheater Tübingen als Bühnentechniker, Beleuchter, Tontechniker, Schreiner, Kascheur, Requisiteur, Inspizient, Regieassistent etc. Anschließend Regieassistent in München und am Schauspielhaus Bochum.

1980
Septembergeschichten. Hörspiel. Produktion des BR. Regie: Bernd Lau.

1980-1985
Regieassistent und Regisseur in Nürnberg. 1982 erste Inszenierung: Poliakoff “Strawberry Fields”. Weitere Inszenierungen u.a.: Kroetz “Nicht Fisch nicht Fleisch”, Botho Strauß “Kalldewey.Farce”. Gastinszenierungen in München und Münster.

1985
Das Bildnis des Dorian Gray. Theaterstück nach Oscar Wilde. Uraufführung am Studiotheater München in eigener Regie.

1985-1988
Spielleiter in Krefeld/Mönchengladbach. Inszenierungen – neben Bernhard, Hauptmann, Brecht, Molière – : Kipphardt “Bruder Eichmann”, Weiss “Marat/Sade”, Enzensberger “Der Untergang der Titanic”. Übersetzung und Bearbeitung (zusammen mit W. Trevisany) von “Molières Eingebildeter Kranker”. Gastinszenierungen in Tübingen und Mannheim.

1988
Totenwache. Hörspiel. Produktion des HR. Eigene Regie.

1988-1992
Oberspielleiter am Nationaltheater Mannheim. Inszenierungen: Tabori “Mein Kampf”, Lenz “Der Hofmeister”, Büchner “Woyzeck”, Koltès “Kampf des Negers und der Hunde”, Fleißer “Fegefeuer in Ingolstadt” u.v.a.m. Übersetzung und Bearbeitung (zusammen mit J. Lippet) von Molières “Tartuffe”.

1992-1996
Freier Schauspiel- und Opernregisseur am Schauspiel Köln (Wedekind “Musik”), am Schauspielhaus Düsseldorf (Turrini “Alpenglühen”, Uraufführung Sobol “Schöner Toni” u.a.) und am Schillertheater Berlin. Schauspiel- und Operninszenierungen am Staatstheater Darmstadt (Lorca “Dona Rosita bleibt ledig”, Smetana “Die verkaufte Braut”, Mozart “Cosi fan tutte”).

1996-2000
Schauspieldirektor am Nationaltheater Mannheim. Inszenierungen – neben Schiller, Shakespeare, Tschechow u.a. -: Bernhard “Am Ziel”, Kleist “Amphitryon”, Uraufführung Albert Ostermaier “Tatar Titus”. Deutsche Fassungen von Tschechows “Drei Schwestern” und “Onkel Wanja”. Gastinszenierung am Schauspielhaus Hamburg (Uraufführung Werner Fritsch “Pollock malt Hitler”).

2000
Teilnehmer des Lyrikfestivals “Lyrik am Lech”. Lesung von Gedichten.

Seit 2000
freier Opern- und Schauspielregisseur und Bühnenbildner.

2000-2010
Schauspielinszenierungen u.a. am Deutschen Theater Berlin (Uraufführung Heiko Buhr “Ausstand”) und am Schauspiel Bonn (Schnitzler “Das weite Land”).

Operninszenierungen u.a. in Aachen (Weill „Street Scene“), in Bielefeld (Debussy “Pelléas et Mélisande”), in Dortmund (Mozart “Die Zauberflöte”), in Gießen (Traetta „Antigona“, Puccini „Madama Butterfly“, Nino Rota „Il capello di paglia di Firenze“, Bizet „Carmen“), in Koblenz (Webber “Jesus Christ Superstar”), in Krefeld (Verdi “Aida”), in Weimar (Mozart “Cosi fan tutte”), für die Regionale 2004 im Bagno bei Steinfurt (Berg „Wozzeck“, Uraufführung der Fassung für Kammerorchester und Soli von Eberhard Kloke), am Staatstheater Braunschweig (Mozart „Cosi fan tutte“), am Staatstheater Oldenburg (Berg „Wozzeck“, Richard Strauss “Ariadne auf Naxos”), am Staatstheater Nürnberg (Schostakowitsch “Lady Macbeth von Mzensk”, Janacek „Jenufa“, Verdi „La forza del destino“, Gluck “Alceste” Wiener Fassung) und am Nationaltheater Belgrad (Richard Strauss “Salome”).

Bühnenbilder u.a. für Händels „Alcina“, für Traettas “Antigona”, für “Ariadne auf Naxos”, für “Carmen”, für “Madama Butterfly”, für Verdis “Falstaff”, für “Pelléas et Mélisande”, für “Wozzeck” (einmal als Raumbühne für das Bagno in Steinfurt, zum zweiten Mal für die Bühne am Staatstheater Oldenburg), für “Wer hat Angst vor Virginia Woolf?”, für “Die Troerinnen”.

2005-2009
Vertretungsprofessur und Lehrauftrag für Szenischen Unterricht an der Opernschule der Hochschule für Musik in Karlsruhe.

Seit 2006
Professor für Szenische Ausbildung im Studiengang Gesang_Musiktheater an der Folkwang Universität Essen.

Dez. 2009
Zanderröllchen & Zabaione. Kurzes Hörstück. Produktion Schweizer Radio DRS. Erstsendung 9.11.2009 Regie: Geri Dillier

Jan. 2010
Das Handy. Kurzes Hörstück. Produktion Schweizer Radio DRS.
Erstsendung 18.1.2010 Regie: Geri Dillier

April 2010
Das Verhör. Kurzes Hörstück. Produktion Schweizer Radio DRS. Erstsendung 26.4.2010 Regie: Anina La Roche

Mai 2010
Drei auf einen Streich. Kurzes Hörstück. Produktion Schweizer Radio DRS. Erstsendung 31.5.2010 Regie: Julia Glaus

Juli 2010
Im Dunkeln. Kurzes Hörstück. Produktion Schweizer Radio DRS.
Erstsendung 26.7.2010 Regie: Päivi Stalder

Nov. 2010
RUHRLAUTSONATE. in vier sätzen für eine oder mehrere stimmen zum sprechensingenhustenheulen.
Uraufführung am 18. 11. 2010 im Pina Bausch Theater, Essen.

Nov. 2010
Auf der Couch. Kurzes Hörstück. Produktion Schweizer Radio DRS.
Erstsendung 29.11.2010 Regie: Anina La Roche

Dez. 2010
Kopfstimme. Kurzes Hörstück. Produktion Schweizer Radio DRS.
Erstsendung 13.12.2010 Regie: Geri Dillier

Ausstellungen:

Mai 2002 – Feb. 2003
PiX.iT
Ausstellung von Computergrafiken im Blauen Haus, Bad Dürkheim.

Oktober 2003-Februar 2004
JENUFA. bruno klimek. PiX.iT
Ausstellung von Computergrafiken im Foyer des Opernhauses Nürnberg

Mai/Juni 2006
LA RECHERCHE D’YNIOLD ou Une semaine du bonheur.
Meditation über ein Thema in 77 Bildern.
Präsentation und Installation von Fotomontagen („fictures“) im Theater am Alten Markt und in der Richard-Oetker-Halle Bielefeld.

Dezember 2008
DAS SCHWEIGEGEBOT BRECHEN. 2 Zyklen zu Mozarts Zauberflöte
1. Taminos Skizzenbuch 2. Aus Paminas Nachlass. Fundstücke.
27 Arbeiten auf Papier in Mischtechnik, ohne Titel.
Präsentation im Opernhaus Dortmund.

Lehrtätigkeit:

Juli 2004
Leitung Workshop Internationales Opernstudio Nürnberg zu „Die Fledermaus“.

Mai 2006
Workshop für Szenischen Unterricht im Bereich Gesang/Musiktheater an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

Dez. 2007
Inszenierung und Bühnenbild von Verdis “Falstaff” (Musikal. Ltg. Xaver Poncette) mit Studierenden der Folkwang Hochschule.

Januar 2009
Workshop “Grundlagen szenischen Denkens und Agierens” für treibhaus 0.8 (Aufbaustudium mit Volontariat für Konzeptioner).

Mai 2009
Inszenierung von Tschaikowskys “Pique Dame” mit Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Juni 2009
Szenische Leitung und Bühnenbild der SommerWerkStatt MusikTheater 2009 “opera!” (ML: Ralph Richey u. Lothar Welzel) an der Folkwang Hochschule.

Nov. 2009
Workshop “Grundlagen der Bühneninszenierung – Theorie und Praxis” für treibhaus 0.8 (Aufbaustudium mit Volontariat für Konzeptioner) in Essen.

Juni 2010
Szenische Leitung und Bühnenbild der SommerWerkStatt MusikTheater 2010 “opera!” (ML: Ralph Richey) an der Folkwang Universität. (5 Vorstellungen).

Nov. 2010
Workshop “Grundlagen der Bühneninszenierung – Theorie und Praxis” für treibhaus 0.8 (Aufbaustudium mit Volontariat für Konzeptioner) in Frankfurt.

Nov. 2010
Leitung der interdisziplinären Performance „Ruhrlautsonate“ mit Studierenden aller Fachbereiche der Folkwang Universität.

Dez. 2010
Inszenierung und Bühnenbild von Händels „Alcina“ (Musikal. Ltg. Christian Rieger) mit Studierenden der Folkwang Universität.

Inszenierungen (und Bühnenbilder) in Vorbereitung:

Wallace Shawn DAS FIEBER;
Offenbach LA BELLE HÉLÈNE;
Janacek JENUFA.